Zukunftswerkstatt

Diese Technik ist ein vom Zukunftsforscher Prof. Robert Jungk Anfang der siebziger Jahre entwickeltes, gruppenorientiertes, 1-3-tägiges Problemlösungsverfahren. Methodisch beruht die Zukunftswerkstatt (ZW) auf dem Dreischritt:

Kritik / Bestandsaufnahme der Probleme
(damit später nicht tolle Ideen für das falsche Problem gefunden werden)
Phantasie / Utopie / Ideensuche
(wie´s wäre , wenn´s schön wäre oder mit den Füßen fest in den Wolken...)
Verwirklichung / Umsetzung
(damit man nicht im Wolkenkuckucksheim hängen bleibt, sondern wieder den Weg in die Realität findet).

Innerhalb dieser drei Phasen können je nach Thema, Teilnehmern und verfügbarer Zeit eine Vielzahl von Einzelmethoden eingesetzt werden, die in Hinblick auf die konkrete Aufgabe maßgeschneidert ausgewählt werden. Hierbei wechseln sich rational-analytische Verfahren mit intuitiv-spielerischen ab.

Je nach Vorkenntnissen des Teilnehmerkreises kann ein ZW-Seminar entweder als reine Methodenlernwerkstatt oder konkret zu einem realen Thema / Problem durchgeführt werden, wobei das methodische Lernen dann über Reflexionsphasen nach den praktisch erlebten Phasen und Schritten geschieht. Bei Anfängern ohne oder mit wenig Moderationserfahrung müssten erst noch mehr Grundlagen gelegt werden.

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